Beschreibung
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1. Drei Teilenummern, ein Sensor – Die Austauschübersicht
Bei EX200-2, EX200-3 und EX200-5 können Ihnen drei verschiedene Teilenummern begegnen, die sich auf denselben physischen Sensor beziehen: 4436271, 4703324 und 4355012. Sie sind vollständig austauschbar.
| Teilenummer | Verwendet bei | Unterschied |
|---|---|---|
| 4436271 | EX200-2 (frühe Produktion) | Ursprüngliche Hitachi-Nummer |
| 4703324 | EX200-3 (mittlere Produktion) | Ersetzt 4436271 |
| 4355012 | EX200-5 (späte Produktion) | Neueste Revision – gleiche Spezifikation |
Warum drei Nummern? Hitachi hat sein Teilenummernsystem im Laufe der Jahre aktualisiert, und spätere Modelle verwendeten eine leicht abweichende Farbe des Kunststoffsteckers (grau vs. schwarz), aber die elektrischen und mechanischen Spezifikationen sind identisch.
Was dies für Sie bedeutet: Wenn Sie einen 4436271-Sensor an Ihrem EX200-2 haben, können Sie 4355012 bestellen – er wird passen und einwandfrei funktionieren.
2. Was “Hochdruck” bedeutet – Messung des Pumpenförderdrucks bis zu 350 bar
Dieser Sensor ist direkt am Hauptauslass der Hydraulikpumpe (oder am Pumpenreglerventilblock) installiert. Er misst den tatsächlichen Pumpenausgangsdruck – der bei schweren Grabearbeiten oft 350 bar (5.000 psi) erreicht.
| Druckbereich | ECU-Aktion |
|---|---|
| 0–50 bar | Pumpe im Standby (Mindestförderstrom) |
| 50–250 bar | Normaler Arbeitsbereich – Pumpenförderstrom an den Bedarf angepasst |
| 250–320 bar | Leistungsregelung – ECU kann Pumpenförderstrom reduzieren, um Motorstillstand zu verhindern |
| >320 bar | Überlastschutz – ECU reduziert Pumpenausgangsleistung, um Schlauchbruch oder Komponentenversagen zu verhindern |
Der Sensor muss Tausende von Druckzyklen bei 350 bar überstehen. Billige Aftermarket-Sensoren versagen unter diesen Bedingungen oft innerhalb von Wochen.
3. Das 3-polige “aktive” Design – Warum es für die Genauigkeit wichtig ist
Im Gegensatz zu 2-poligen Sensoren (die passiv sind) handelt es sich hier um einen 3-poligen aktiven Sensor:
| Pin | Funktion | Spannung |
|---|---|---|
| 1 | Vcc (geregelte Spannung von der ECU) | 5 V DC |
| 2 | Masse (Sensorrückführung) | 0 V |
| 3 | Signalausgang (linear zum Druck) | 0,5 V (0 bar) bis 4,5 V (350 bar) |
Vorteile des 3-poligen aktiven Designs:
-
Kein Spannungsabfallfehler – Die ECU liefert eine stabile 5V-Spannung, die nicht von der Batteriespannung oder der Kabelbaumlänge beeinflusst wird.
-
Fehlererkennung – Wenn das Signalkabel unterbrochen ist, sieht die ECU 0V und setzt einen Code. Wenn die Masse verloren geht, steigt das Signal auf 5V – ebenfalls erkennbar.
-
Hohe Genauigkeit – ±1 % vom Endwert (typisch für Hitachi-Original).
Wenn Sie einen 2-poligen Sensor dort installieren, wo ein 3-poliger hingehört: Die ECU empfängt kein gültiges Signal. Sie könnte auf einen festen Druckwert zurückfallen – was zu einer schlechten Pumpenregelung führt.
4. Der “Überdruck”-Überlebenstest – Warum Originalsensoren nicht platzen
Dieser Sensor lebt an der Pumpe, wo Druckspitzen 400 bar überschreiten können (obwohl das System für 350 bar ausgelegt ist). Billige Sensoren haben zwei Ausfallmodi bei Überdruck:
| Ausfallart | Billiger Sensor | Original Hitachi |
|---|---|---|
| Membranriss | Öl tritt durch den Sensor in den Stecker aus – dann in den Kabelbaum (Kapillarwirkung). Die ECU kann durch Öleintritt zerstört werden. | Mit einer sekundären Barriere ausgestattet – selbst bei Membranversagen bleibt das Öl im Sensorgehäuse. |
| Kalibrierungsdrift | Nach einigen Überdruckereignissen wird der Messwert nichtlinear. Das ECU nimmt einen niedrigeren Druck an, als tatsächlich vorhanden → die Pumpe übersteuert → der Motor läuft unrund oder Schläuche platzen. | Getestet bis 500 bar ohne bleibende Drift. |
Tatsächliche Folge eines billigen Sensors: Sie sparen $50 am Sensor. Dann platzt ein Schlauch durch Überdruck. Schlauchaustausch: $500 plus verlorene Zeit. Wenn Öl auf einen heißen Auspuff spritzt – Brandgefahr.
5. Feldtest – So überprüfen Sie Ihren Hochdrucksensor ohne Ausbau
Da dieser Sensor am Pumpenauslass sitzt, können Sie seinen Messwert mit einem mechanischen Manometer vergleichen.
| Benötigtes Werkzeug | Anschlussort |
|---|---|
| Mechanisches Manometer (0–400 bar) | Pumpenauslass-Testanschluss (normalerweise ein Sechskantstopfen in der Nähe des Sensors) |
Testverfahren:
-
Mechanisches Manometer an den Testanschluss anschließen.
-
Motor starten, warmlaufen lassen.
-
Sensorwert am Monitor (oder über Diagnosegerät) ablesen und mit dem mechanischen Manometer vergleichen.
-
An drei Punkten durchführen: Leerlauf (keine Last), Mittellast (teilweiser Hebel) und Volllast (Löffel gegen ein festes Objekt blockieren).
| Differenz zwischen Sensor und Manometer | Beurteilung |
|---|---|
| <5 bar | Sensor in Ordnung |
| 5–15 bar | Akzeptabel für ältere Maschinen |
| >15 bar | Sensor driftet – ersetzen |
| Unregelmäßiger Messwert (Springe) | Interner Fehler – ersetzen |
Wenn Sie kein mechanisches Manometer haben: Ein grober Test – wenn Sie den Löffel blockieren, sollte der Monitordruck mindestens 300 bar erreichen. Bleibt er bei 250 bar stehen und steigt nicht weiter, zeigt der Sensor möglicherweise zu niedrig an.
6. Praxisbeispiel – Die “schwache Grableistung”, die fast einen Motor zerstört hätte
Ein EX200-3 auf den Philippinen zeigte schwache Leistung. Der Besitzer vermutete einen verschlissenen Hauptpumpen – eine $2.500-Überholung. Bevor dies durchgeführt wurde, schloss ein Mechaniker ein mechanisches Manometer an die Pumpe an. Das Manometer zeigte unter Last 320 bar. Der Monitor (der den Sensor 4436271 auslas) zeigte nur 200 bar.
Der Sensor zeigte 120 bar zu niedrig an. Das ECU glaubte, die Pumpe arbeite einwandfrei, und forderte daher keinen höheren Durchfluss. Die Pumpe war tatsächlich leistungsfähig, aber der Sensor log.
Behebung: Ein neuer Sensor (4436271/4355012). Kosten: unter $150. Die Maschine grub sofort normal. Der Besitzer sparte $2.350 für eine unnötige Pumpenüberholung.
7. Installation – Die Besonderheiten des 18-mm-Gewindes
Gewinde ist M18 x 1,5 (Standard-Metrisch-Fein). Dies ist eine gängige Größe, aber nicht mit anderen Sensoren verwechseln.
| Schritt | Aktion | Drehmoment |
|---|---|---|
| 1 | Anschlussgewinde und Dichtfläche reinigen | – |
| 2 | Kupferdichtring prüfen (im Lieferumfang enthalten). Bei Beschädigung ersetzen. | – |
| 3 | Sensor handfest einschrauben, bis er fest sitzt. | – |
| 4 | Mit einem Schraubenschlüssel anziehen | 30–35 Nm |
Kein PTFE-Band oder Flüssigdichtmittel verwenden – der Kupferdichtring sorgt für die Abdichtung. Dichtmittel kann das Hydrauliksystem verunreinigen.
Die Sensorlänge (67,5 mm) ist entscheidend – einige Nachrüstsensoren sind kürzer und erreichen den Druckanschluss nicht richtig. Messen Sie Ihren alten Sensor vor dem Kauf.
8. Lieferumfang – Originalverpackung
| Artikel | Enthalten |
|---|---|
| Hochdrucksensor (4436271 / 4703324 / 4355012) | ✅ (Hergestellt in Japan) |
| Kupferdichtung | ✅ (Vorinstalliert oder separat) |
| Schutzkappe (auf dem Gewinde) | ✅ |
| Papierkarton mit Hitachi-Etikett | ✅ |
Nicht enthalten: Kabelbaumstecker (Teil des Maschinenkabelbaums). Falls Ihr Kabelbaumstecker beschädigt ist, können wir einen Ersatz-Pigtail (3-polig, wasserdicht) liefern – bitte anfragen.
9. Bestellung & Lieferung
| Artikel | Detail |
|---|---|
| MOQ | 1 Stück |
| Lieferzeit | 6–8 Arbeitstage |
| Verpackung | Papierschachtel + Luftpolsterfolie im Karton |
| Zahlung | T/T, XTransfer, PayPal, Western Union |
| Lieferkapazität | 300 Stück/Monat |
| Garantie | 6 Monate (Herstellungsfehler – Membran, elektrische Drift) |
10. Vor der Bestellung – Überprüfen Sie, welches Teil Sie benötigen
Senden Sie uns:
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Foto Ihres alten Sensors (zeigt den Stecker, eine sichtbare Teilenummer und die Gesamtlänge – 67,5 mm)
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Maschinenseriennummer (EX200-2, EX200-3 oder EX200-5)
Wir bestätigen die Austauschbarkeit innerhalb von 24 Stunden.
Der Hochdrucksensor ist die Augen Ihres Pumpensteuerungssystems. Lassen Sie nicht zu, dass falsche Messwerte Ihre Produktivität – oder Ihre Pumpe – zerstören.













